Ladezeiten von WordPress: “Der Standort macht’s”

Lesezeit: 2 Minuten

Macht der Standort eines Webservers wirklich so viel aus, oder ist da einfach viel “Schlangenöl” dabei? Zeit für einen Test der Ladezeiten von WordPress auf weltweit verteilten Webservern.

Wie:

  • Amazon Lightsail Server
  • 1vCPU
  • 512 MB RAM
  • 2 GB SSD
  • WordPress Certified by Bitnami und Automattic 5.0.3-2
  • Theme Twenty Nineteen
  • Alles auf default
  • Test direkt auf IP-Adresse, um DNS-Performance-Probleme auszuschließen.
  • 6 Page Loads mit dem tool https://tools.pingdom.com, schlechtestes Ergebnis wird gestrichen, Rest gemittelt, Quelle Frankfurt
  • Der Server wird jeweils in der folgenden Zone aufgesetzt, damit haben wir ein recht breites Abbild der Welt, siehe Bild:
    • Frankfurt (eu-central-1)
    • Irland (eu-west-1)
    • Oregon (us-west-2)
    • Mumbai (ap-south-1)
Weltkarte AWS Standorte Ausschnitt
Weltkarte AWS Standorte Ausschnitt

Hier kommen die Ergebnisse:

Ladezeiten WordPress International
Ladezeiten WordPress International

Die absoluten Ladezeiten von WordPress sind erst mal nicht interessant, uns interessieren die Unterschiede. Und die sind klar da. Während ich im EU-Bereich Frankfurt / Irland um die 200ms Ladezeit bin, steigt diese schon auf rund das vierfache an in Indien. An der Westküste US haben wir sogar die sechsfache Ladezeit. Natürlich kann ich über Caching, CDNs und sonstige Optimierungen viel rausholen – aber warum das Pulver verschießen, nur um die Entfernung zu kompensieren.

Fazit: Macht euch Gedanken, wo eure Zielgruppe hauptsächlich ist und platziert den Server möglichst dort. Und danach geht ihr weitere Optimierungen an.

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1 Antwort

  1. 5. Mai 2019

    […] wichtig ist der Standort des Servers. Es macht keinen Sinn, nur Deutsches Publikum anzusprechen, aber den Server in den USA hosten zu […]

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