WordPress Tuning: Content Delivery Network

Lesezeit: 2 Minuten

Ein Content Delivery Network (CDN), oder auch Content Distribution Network genannt, ist ein Netz über das Internet verbundener Server. Diese Server liefern Webinhalte aus. Einzige Aufgabe eines CDN ist somit dafür zu sorgen, dass ein Besucher Webinhalte, egal wo er ist und egal wo sich die Webseite befindet, schnell bekommt.

Aber Achtung: Die Webseite wird nicht in einem CDN gehostet, sondern verbleibt ganz normal auf Ihrem Server. Es werden auf Deinem Server quasi Verweise auf bestimmte Dateien, zum Beispiel Bilder, erstellt, die dann eben von einem CDN-Server ausgeliefert werden. Diese CDNs sind hochspezialisierte Serverfarmen, die in allen Bereichen darauf ausgelegt sind, die dort hinterlegten Daten möglichst schnell und auf bestmöglichem Weg auszuliefern.

Was ein CDN nicht ist: eine allumfassende Lösung, um Webseiten schneller zu machen. Was ein CDN aber ist: Ein Baustein, um u. gewissen Umständen die Experience für den Benutzer massiv zu erhöhen. Wann macht ein CDN grundsätzlich Sinn:

  1. Wenn Du ein internationales Publikum hast und Zugriffe auf kontinentaler oder interkontinentaler Ebene.
  2. Wenn Du viele große Dateien, Bilder, Downloads zur Verfügung stellst, vielleicht sogar in Zusammenhang mit 1).

Vor der Verwendung von http2.0 hatte ein CDN noch den Vorteil, dass der Browser parallel Daten von unterschiedlichen Server laden konnte. Dadurch konnte der Browser die Daten schneller erhalten. Diese Einschränkung ist aber eben mit http2.0, was immer weiter verbreitet ist, nicht mehr vakant. 

Wo beginnen mit einem Content Delivery Network?

Es gibt viele Anbieter, die ein CDN anbieten. Auch gibt es für WordPress diverse Plugins, die Dir diese Arbeit abnehmen. Speziell die Standard-Cache-Plugins wie z. B. WPSuperCache und ähnliche bieten das recht gut. Wenn einer oder gar beide der Punkte oben zutreffen, mach Dich mit dem Thema vertraut. Der Performance-Gewinn kann enorm sein. Geh am besten die anderen Tuning-Tipps noch durch – ein Content Delivery Network ist nicht unbedingt der Erste Schritt. Hier spielen dann auch die großen Provider / Hoster ihre Vorteile aus. Diese bieten, wenn man dort seine Webseite hostet, teilweise gleich ein CDN mit an. Ein tolles Beispiel ist hier Amazon AWS mit seinem Service “CloudFront”.

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2 Antworten

  1. 5. Mai 2019

    […] eines CDNs: Macht Sinn, wenn wirklich viele Aufrufe kommen, in Verbindung mit vielen auslagerungsfähigen […]

  2. 14. Mai 2019

    […] Performance-Gründen liegen diese auf den Servern eines CDNs (content delivery networks), also definitiv außerhalb Ihres Servers, und u. U. sogar außerhalb […]

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