WordPress Performance messen I – Metriken

Lesezeit: 2 Minuten

Ich messe immer wieder mal die Performance von Webseiten, speziell von WordPress Seiten. Dabei stellt sich die Frage nach der Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Ich möchte keine wissenschaftliche Genauigkeit oder Belastbarkeit. Aber ich möchte mich eben darauf verlassen können, dass die Ergebnisse, wenigstens relativ zueinander, passen.

Wordpress Ladezeit Performance
WordPress Ladezeit Performance

Was genau stellen ich mir vor:

  • Zuallererst die Ladezeit der Webseite. Das wird oft auch als “Full Page Load”-Zeit oder “Load Time” genannt. Das bezeichnet, wer hätte das gedacht, die Zeit, bis der Browser aufhört, die Seite zu laden. Nach diesem Zeitraum sind alle Objekte der Seite fertig geladen. Und zwar Beginnend auf dem Klick auf den Link der Seite.
  • Als nächstes interessiert mich die “Start Render Time”. Dieser Wert gibt an, ab wann “irgendwas” im Browser passiert. Das kann das Laden des Logos oder der Hintergrundfarbe oder ähnliches sein.
  • Ein weiterer Wert, der mich grundsätzlich interessiert, ist die Größe der Seite, inklusive aller Objekte. Das wird auch oft “Page Size” genannt und in Megabyte oder ggf. Kilobyte angegeben. Je kleiner, desto besser, weil schneller. Der Wert hängt nicht wirklich vom Server, sondern direkt von mir selbst ab. Wenn ich große Bilder reinpacke, ist die Seite eben größer.
  • Ebenfalls ein wichtiger Parameter ist die Namensauflösung, auch DNS genannt. Der schnellste Webserver bringt Dir nichts, wenn die Namensauflösung 2 Sekunden dauert.
  • Als letzten Parameter fasse ich einfach die Wartezeit zusammen, beginnend ab dem ersten Request, bis dieser verarbeitet wurde. Darunter zählt der TCP-Handshake, SSL-Connect, Verarbeiten der Anforderung, Wartezeit, bis die erste Antwort ankommt. Gerade diese Zeit kann je nach Server(last) ziemlich variieren.

Es gibt sicherlich noch ganz viele Parameter, die interessant sein können um die WordPress Performance zu messen. Allerdings muss das ja auch im Rahmen bleiben. Wenn man im Zuge dieser Messungen Unregelmäßigkeiten feststellt, kann man immer noch tiefer graben und analysieren. Im Folgeartikel gehe ich auf die tools ein, speziell bei der Messung der Performance von Hostern selbst – weil das ist mein erstes Ziel.

-to be continued-

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2 Antworten

  1. 6. April 2019

    […] im ersten Teil dieser Serie geschrieben, möchte ich vernünftig und vergleichbar die Performance von WordPress Webseiten […]

  2. 28. April 2019

    […] Dokumente von oben nach unten durch (Mehr zum Messen der Performance von Webseiten gibt es hier). In diesem Beispiel kannst Du sehen, dass alleine das erste Bild rund 1,7MB groß ist und rund […]

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